OLG Frankfurt regelt Bilanzgarantien in Unternehmenskaufverträgen neu

Urteile zu deutschen Unternehmenskaufverträgen sind selten, weil Konflikte meist auf dem Verhandlungsweg beigelegt oder vor – nicht öffentlichen – Schiedsgerichten ausgetragen werden. Umso bedeutender ist ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Frankfurt (26 U 35/12), in dem es um zwei Themen geht, die hierzulande bei jeder Verhandlung eine zentrale Rolle spielen: Garantien für die Korrektheit von Jahresabschlüssen sowie den Ausschluss von Garantieansprüchen bei Kenntnis des Käufers. PwC-Legal-Experte Dirk Stiller erklärt, was die Richter entschieden – und was ihr Urteil für die Praxis bedeutet.